Passende Stauden und Gräser im Rosenbeet unterstreichen die Schönheit der Rosen

In den meisten Gärten ist die „Königin der Blumen“, die Rose, zu finden. Sie blüht in vielen Farben und Formen. Die Kombination mit Stauden und Gräsern kann die Schönheit der Rosen unterstreichen. Mit Formen und Farben ihrer Blätter und Blüten lassen Stauden und Gräser die Rosen leuchten.

Zweifarbige Rose, Foto: R. Schügner

In die Jahre gekommene Rosenbeete können durch das Pflanzen von Stauden und Gräsern wieder frisch und strahlend aussehen. Denn in älteren Rosenbeeten gehen hin und wieder Rosen ein und können oft nicht einfach ersetzt werden . Aufgrund einer möglichen Bodenmüdigkeit muss der Boden oft aufbereitet werden, da die neue Rose sonst nicht gut wächst. Alternativ können frei gewordene Plätze im Rosenbeet mit Stauden oder Gräsern gefüllt werden. Ein weiterer Vorteil der abwechslungsreichen Bepflanzung eines Rosenbeetes ist eine Verminderung des Schädlingsbefalls.

Pinkfarbige Rose, Foto: R. Schügner

Welche Pflanzen eignen sich als Rosenbegleiter?

Die Rosenbegleiter sollten ähnliche Ansprüche an den Standort wie die Rosen stellen. Sie sollten die Schönheit der Rosen unterstreichen und sie nicht überwuchern.

Welche Standortansprüche stellen Rosen?

  • Die Rose braucht einen sonnigen und warmen Standort ohne Hitzestau.
  • Die Rosen sollten „luftig“ stehen, so dass sie nach Regenfällen schnell abtrocknen.
  • Der Boden sollte durchlässig, locker, nährstoffreich und humos sein.

Die beliebte Pflanzenkombination von Rosen und Lavendel ist somit problematisch. Zwar bevorzugen beide Pflanzen einen sonnigen Standort, aber die Ansprüche an den Boden unterscheiden sich. Lavendel wächst bevorzugt auf nährstoffarmen Böden. Wer auf diese sehr schöne Kombination von Rosen und Lavendel nicht verzichten will, sollte auf einen ausreichenden Abstand und die Unterschiede bei der Düngung achten.

Rosafarbige Rose, R. Schügner

Welche Pflanzen eignen sich gut zur Kombination mit Rosen?

Die Stauden und Gräser sollten die Rosen nicht überragen. Die Blattformen und -farben sollten entweder einen interessanten Kontrast zur Rosenpflanze bilden oder als Ton-in-Ton-Kombination die Farbe der Rosen unterstreichen. Insbesondere die Kombination von Rosen mit blau blühenden Pflanzen wie Rittersporn oder Glockenblume sind reizvoll. Eine weitere klassische Kombinationsmöglichkeit sind weiß blühende Stauden, die sich mit jeder Farbe kombinieren lassen.

Wir haben ein paar klassische Kombinationen mit mehrjährigen Stauden herausgesucht:

  • Den Rittersporn (Delphinium) gibt es in vielen Farbvarianten, von violett bis hellblau und weiß, und unterschiedlichen Wuchshöhen.
  • Glockenblumen (Campanula) blühen ebenfalls blau-violett und weiß. Es gibt sie vom kleinen Bodendecker bis zur großen Staude.
  • Der Frauenmantel (Alchemilla) blüht gelb und bietet interessante Blätter.
  • Die Schafgarbe gibt es in vielen Farbvarianten von rosa über pink bis weiß und gelb und ebenso in vielen unterschiedlichen Wuchshöhen.
  • Die Katzenminze (Nepeta) blüht ebenfalls von blau-violett bis weiß und rosa. Es gibt sie vom niedrigen Bodendecker bis zur großen Staude.

Frauenmantel, Foto: R. Schügner

Einjährige Sommerblumen eignen sich ebenfalls als Begleitpflanzung für Rosen. Sie bieten die Möglichkeit Farb- und Formkombinationen im Rosenbeet einen Sommer zu testen oder die Rosen jedes Jahr mit anderen Begleitpflanzen zu kombinieren.

Wir haben drei weiß und blau blühende Sommerblumen mit niedriger Wuchshöhe herausgesucht und stellen sie hier vor.

  • Der Jasminblütige Nachtschatten (Solanum jasminoides) blüht mit vielen sternförmigen weißen Blüten. Er kann gut geschnitten werden und eignet sich daher als Beetumrandung. Zu beachten ist, dass der Jasminblütige Nachtschatten zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceaen) gehört und giftig ist.

Jasminblütiger Nachtschatten, Foto: R. Schügner

  • Das blaue Gänseblümchen (Brachyscome multifida) wächst recht anspruchslos und eignet sich ebenfalls als Beeteinfassung.

Blaues Gänseblümchen, Foto: R. Schügner

  • Das Köcherblümchen (Cuphea hyssopifolia) blüht in weiß und violett und wird auch „falsches Heidekraut“ oder „Japanische Myrte“ genannt. Es ist in verschiedenen Wuchshöhen erhältlich.

Köcherblümchen, Foto: R. Schügner

Unser Tipp: Einfach Kombinationen mit Rosen und Sommerpflanzen ausprobieren. Wer interessante und schöne Sommerblumen findet, sollte die Standortansprüche und die Wuchshöhe anschauen und passende Pflanzen mit den Rosen kombinieren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.